Dobostorte

Die Dobostorte ist das Flaggschiff des ungarischen Konditorenhandwerks.

Menschen aus dem fernen Ausland verbinden mit Ungarn häufig das Kesselgulasch und den Schützen. Europäer kennen als drittes die Dobostorte. Der Erfinder, der Konditormeister József Dobos, wurde bei der Erfindung von dem Gedanken geleitet, dass das Gebäck bei der damaligen Kühltechnik mindestens 10 Tage seine Form wahren und genießbar sein sollte. Dass das Publikum sie ausgesprochen schmackhaft fand, hat ihn selber überrascht. 1885 wurde sie erstmals hergestellt und 1895 veröffentlichte Dobos das Rezept. Wir stellen sie nach dem Originalrezept her.

Teig
6 Eier, 150 g Mehl, 120 g Zucker

Creme
9 Eier, 300 g Zucker, 400 g Butter, 30 g Vanillezucker, 50 g Vanillepudding-Pulver, 100 g geschmolzene Schokolade

Zubereitung des Biskuits
Die Eier trennen. Zwei drittel des Eiweiß mit dem Zucker zu steifem Schnee schlagen, den verbleibenden Zucker mit dem Eigelb zu Schaum schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter das Eigelb heben und das Mehl untermischen. Auf ein gefettetes und bemehlte Blech streichen wir sechs dünne Teigblätter. Bei 180°C waffelartig fertigbacken und vom Blech trennen.

Zubereitung der Creme
Die Butter schaumig rühren und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Die ganzen Eier mit Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver vermischen und über Dampf bei 80°C unter ständigem Rühren erwärmen. Danach bis zum Erkalten schaumig schlagen. Zum Schluß ziehen wir den Eierschaum locker unter die Schokoladenbutter. Fünf Blätter setzen wir mit der Creme aufeinander, das sechste überziehen wir mit geschmolzenem Zucker.

Ruszwurm Konditorei
1014 Budapest
Szentháromság u. 7.

der Besitzer:
Szamos Miklós
Die Geschäfsfürerinnen:
Erika Nedoba
6
die leiter Konditoren:
Péter Ozsvalt